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2007 in Tönen , vol. 1

Spätestens, wenn man zum 10. mal gefragt wird "Und? was machst du Silvester?", kann man sich dem nicht mehr entziehen. Das Jahr geht zu Ende und überall verlangt man Melancholie und Retrospektive von mir.

Nun gut, rolle ich 2007s musikalische Höhen und tiefen auf, nciht wirklich chronologisch, sondern eher so, wie sie mir in Erinnerung blieben.

Als allererstes drängen sich Aereogramme förmlich auf. Im noch sehr jungen 2007 brachten sie ihr neustes, aber doch unerwartet ruhigeres Meisterwerk "My heart has a wish that you would not go" heraus. Earst später sollte sich zeigen, wie bezeichnend dieser Albumtitel eigentlich war. Denn genau dieser Satz ging eigentlich jedem 'gramme Fan durch den Kopf, als die Band im Frühling ihre Auflösung bekannt gibt.

Aereogramme, dort muss man es schon als Abschiedstour bezeichnen, sind einer der Höhepunkte des absolut bemerkenswerten Hurricane Festivals 2007. Denn dieses bietet neben den absehbaren Größen wie Pearl Jam, Placebo Fanta 4 ungewöhnlich viele Perlen für den geneigten Musikliebhaber. Großartige Auftritte von Mogwai, ISIS, Modest, Mouse, Mute Math und Arcade Fire bleiben trotz oder gerade wegen eher lichtem Publikum lange im Gedächtnis. Auch der Auftritt der Blood Brothers gleicht einer Explosion, vor allem, weil man im Nachhinein auch hier von einer Abschiedstour sprechen muss. Im Herbst gaben die Blutsbrüder nach einigen Gerüchten ihre endgültige Trennung bekannt. Freunde der hyperaktiven Schreihälse können ihre Hoffnungen ab jetzt in die diversen Splitterprojekte stecken.

Neben sehr viel Trennungsschmerz sollte man aber nicht die wundervollen Lichtblicke vergessen, die wir erleben durften. Die bescherte uns, wie so oft, die Stadt Portland, Oregon. Im Frühjahr schafften die Ausnahmemusiker von 31 Knots ein weiteres Pop-Prog Brett, das auf den lyrischen Namen "The days and and nights of everything anywhere" hört und offene Münder von Musikkritikern zurücklässt. Wer die drei Knoten dann auch noch live bestaunen durfte, ist völlig ratlos, aber begeistert. Prädikat "geisteskrank", aber nie war Geisteskrankheit so berauschend. Der zweite Portland Import trifft uns natürlich in Form von Menomena. Während ihr erstes Album "I am the fun blame monster" hier weitestgehend ignoriert wurde, wird dieses verschwurbelte Popding "Friend & Foe" - zu recht - hochgelobt. Ja, von Indiepop verstehen die was, drüben in Portland.

 

... hier erstmal Schluss. Im zweiten Teil erwartet euch noch "2007 - das Jahr des Post-Rock?" und eine kleine Demonstration, was aus Blackmetallern so alles werden kann.

 

 

 

 

29.12.07 02:12
 


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